1. Männer 17/18

11.Saisonspiel: TuS Hellersdorf II – CHC 22-20

Zu viele Fehler insgesamt führen zur erneuten Niederlage

Aufgrund der Tabellensituation wurde uns vor der Partie nochmal die Wichtigkeit erläutert und jeder bekam seine Aufgaben nochmal vom Trainer klar erklärt. Wir wollten unsere eigentliche Stärke, das Konterspiel, wieder besser ausspielen. Das Spiel startete durchaus gut und unsere Abwehr stand gut. Im Angriff spielten wir deutlich geduldiger und schafften es so, nicht wieder in Gegenstoße zu geraten. Absetzen konnten wir uns dennoch nicht, was vor allem an der Chancenauswertung lag. Mitte der Halbzeit gelang es dem Gastgeber sich auf drei Tore abzusetzen (8-5), doch uns gelang es, sich bis zur Halbzeit wieder heran zu kämpfen. Mit einem 11-10 Rückstand ging es dann in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war alles möglich, da wir den Gegner gerade in der Abwehr vor Probleme stellten. Die zweite Halbzeit verlief vollkommen ausgeglichen, jedoch wurden wir mit der Zeit ungeduldiger und schlossen teilweise wieder zu früh ab. Hellersdorf lag die meiste Zeit knapp in Führung und konnte sich nicht entscheidend absetzen, was wir dazu nutzten um beim Stand von 17-17 nach 50 Minuten auszugleichen. Zudem gab es eine 2-Minuten-Strafe für die Gastgeber und wir hatten nun die Chance selbst mal in Führung zu gehen. Doch wir spielten die Überzahl nicht gut aus und konnten so kein Kapital aus dieser Situation schlagen. Stattdessen handelten wir uns fünf Minuten vor dem Ende eine Strafe ein und der Gegner nutzte dies besser aus und ging mit zwei Toren in Führung. Zwar konnten wir nochmal auf ein Tor verkürzen, machten aber im nächsten Angriff wieder einen leichten Fehler. So mussten wir uns der TuS Hellersdorf mit 22-20 geschlagen und sind nun endgültig im Abstiegskampf angekommen.

Es spielten:

Tobias Kaiser (TW), Mathias Glöe (TW), Benjamin Beck (4), David Kupries (4), Florian Sander (4), Andreas Block (3), Levent Müller (2), Tobias Rosenthal (2), Alexander Kranold (1), Krystian Beck, Jonas Isenburg, Lars Gratza

10.Saisonspiel: CHC – Ajax/Altglienicke 24-37

Katastrophaler Start entscheidet Spiel nach 10 Minuten

Im Spiel gegen Ajax trafen wir auf einen alten Bekannten. Moritz Bauer, ehemaliger CHCler, spielten in den Reihen der Gäste. Trotzallem wollten wir nach dem Punktgewinn gegen Tegel den Tabellenzweiten aus Altglienicke ärgern.

Doch es sollte schon in der Anfangsphase anders laufen. Wir hatten große Probleme im Angriff, kamen zu keinen Chancen und durch überhastete Würfe kam der Gegner ins Konterspiel. Nach knapp 7 Minuten kamen wir zum ersten Torerfolg und konnten auf 1-4 verkürzen. Doch das nächste eigene Tor ließ exakt fünf Minuten auf sich warten. Ajax traf in diesem Zeitraum jedoch fünfmal und stellt auf 2-9. Es dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit ehe wir auch mal zu mehreren Toren in Folge kamen und so kämpften wir uns immerhin von 4-14 auf 8-15 heran. Doch bis zur Halbzeit setzten sich die Gäste weiter ab. Trotz keiner schlechten Abwehrleistung fingen wir uns 20 Tore, was vor allem unserem Angriffspiel und die damit verbunden Kontor der Gegner zu tun hatte.

Gegen Turnsport gelange uns ja schon mal eine große Aufholjagd, doch diesmal hatten wir es mit einem abgeklärteren Gegner zu tun. In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte entschieden sie das Spiel endgültig und gingen mit 29-13 in Führung. Erst in den letzten 10 Minuten nahm der Gegner das Tempo raus und wechselte munter durch. So konnten wir einen 19-Tore Rückstand nochmal verkürzen. Die am Ende deutliche 24-37 Niederlage war aufgrund unserer Leistung absolut verdient.

Es spielten:

Moritz Schnitger (TW), Mathias Glöe (TW), Tobias Rosenthal (7/3), Krystian Beck (3), Robert Kurze (3), Alexander Kranold (3), Benjamin Beck (2), David Kupries (2), Levent Müller (2/1), Andreas Block (1), Lars Gratza (1), Thomas Böhm

9.Saisonspiel: VfL Tegel – CHC 26-26

Strittiges Ende in einer ausgeglichenen Partie

Nach der nun schon langen Niederlagenserie ging es auswärts zum VfL Tegel II. Wir gingen als Außenseiter ins Spiel, wollten aber die Punkte nicht kampflos hergeben. Dies war auch in der Anfangsphase zu erkennen. Nach 10 Minuten lagen wir mit 2-5 vorne und konnten uns auf unsere gute Abwehrarbeit verlassen. Diesen Vorsprung sollten wir auch erst mal nicht hergeben. Nach 17. Minuten stand es 7-10 für uns. Gerade im sonst so schwachen Angriff konnten wir einige Akzente setzen. Doch dann schlich sich mal wieder eine Schwächephase ein und der Gegner konnte nach 21 Minuten auf 10-10 ausgleichen. Auch eine genommene Auszeit unserer Trainer half nichts und Tegel ging drei Minuten später mit 12-10 in Führung. Doch diesen 5-0 Lauf des Gegners konnten wir kontern und gingen mit einem 13-14 in die Pause.

Nach der Pause konnte sich kein Team deutlicher absetzen, wobei wir meistens zumindest mit einem Tor führten. In der 43. Minute gelang es uns dann den Vorsprung auf vier Tore auszubauen – 16-20. Dem Gegner gelang es sich auf zwei Tore heranzuarbeiten und so war eine spannende Schlussphase garantiert. Fünf Minuten vor dem Ende mussten wir dann den Ausgleich beim Stand von 25-25 verkraften. Danach sollte uns noch ein Tor gelingen, was aber kurz vor Ende ausgeglichen werden konnte. In den letzten Sekunden wurde es dann hektisch. Mit nur noch wenigen Sekunden vor Schluss bekamen wir einen Freiwurf in der eigenen Hälfte. Ein Gegenspieler warf sich auf Thommi und verhinderte so die Ausführung des Freiwurfs. Der Schiri griff ein und zeigte die blaue Karte. Laut Regeln hätte es nun 8 Sekunden vor Schluss auch 7m-Strafwurf geben müssen, welchen der Schiedsrichter aber nicht gab. So blieb uns nur noch ein schneller Angriff, der leider nichts mehr einbrachte.

Trotz bitterem Ende für uns, war es eine Leistungssteigerung und endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis.

Es spielten:

Moritz Schnitger (TW), Tobias Kaiser (TW), Florian Sander (6), David Kupries (5), Levent Müller (5/1), Tobias Rosenthal (4), Benjamin Beck (2), Robert Kurze (1), Alexander Kranold (1), Johannes Biermann (1), Thomas Böhm (1), Krystian Beck, Andreas Block

 

8.Saisonspiel: SG OSF III – CHC 33-23

Schwache erste Hälfte führt zur 6. Niederlage in Folge

Vergangene Woche ging es auswärts gegen die SG OSF III. Während die Gastgeber mit 10:2 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz standen, mussten wir uns nach der 4. Liganiederlage in Folge nach unten orientieren. Besondere Brisanz bot zudem, dass unser Trainer Jörg diese Saison als Spieler für OSF III tätig ist. Für das Spiel nahm er aber auf unserer Bank Platz.

Die Anfangsphase eröffneten wir in der 3. Minute durch einen 7m-Starfwurf. Anschließend gingen wir sogar mit 2-0 in Führung. Doch lange hielt unsere Führung nicht. Nach 9 Minuten führte der Gastgeber schon mit 6-3. Besonders das Zusammenspiel zwischen Mittelmann und Kreisläufer, was in der Vorbereitung auf das Spiel aber bereits mehrfach angesprochen wurde, bereitete uns große Probleme. Dass sich in diesem Spiel die beiden besten Abwehrreihen gegenüberstanden, zeigten wir nicht, denn der Gegner konnte immer wieder leichte Tore machen. Im Angriff spielten wir uns zum Teil nach guten Kombinationen Chancen heraus, die oftmals aber sträflich vergeben wurden. So konnte sich das Team aus Schöneberg weiter absetzen. Beim Stand von 10-5 sah sich unser Trainer gezwungen eine Auszeit zu nehmen. Doch auch diese verpuffte. Wenn der Ball in der Abwehr mal gewonnen wurde, kamen die langen Pässe in den Konter nicht an oder wir spielten mit zu wenig Übersicht nach vorne. Am Ende der Halbzeit mussten wir bereits 20 Tore schlucken und konnten gerade einmal 9 Tore erzielen.

In der zweiten Halbzeit standen wir in der Abwehr besser, was aber auch dem Spiel von OSF geschuldet waren, die nicht mehr mit voller Konsequenz agierten. Wiederum konnten wir daraus aber kaum Kapital schlagen. Wir arbeiteten uns Mitte der zweiten Halbzeit nochmal auf 8 Tore heran, weiter konnten wir den Abstand aber nicht verkürzen. In der Schlussphase agierten wir wieder kopflos, schlossen unvorbereitet ab und gaben so einige Bälle ab. Am Ende stand eine 33-23 Niederlage auf der Anzeigetafel, wobei sogar die zweite Hälfte knapp für uns entscheiden konnten.

Es spielten:
Tobias Kaiser (TW), Mathias Glöe (TW), Levent Müller (6/4), David Kupries (4), Benjamin Beck (3), Andreas Block (3), Robert Kurze (3), Thomas Böhm (2), Jonas Isenburg (1), Yasar Amarell (1) Alexander Kranold, Tobias Rosenthal, Kystian Beck

7.Saisonspiel: CHC – Turnsport 11 26-27

Am Ende fehlte die Kaltschnäuzigkeit

Vergangenen Freitag ging es im Heimspiel gegen den Mitabsteiger Turnsport 11.
Die Weddinger kamen mit dem selben Punktekonto wie der Gastgeber in die Uhlandstraße.
Allerdings mit dem Unterschied, dass die Gäste die ersten Spiele verloren haben und, schließt man den Pokal mit ein, mit vier Siegen in Folge im Gepäck anreisten und sich damit im Aufwind befanden. Während die Charlottenburger ihre ersten Spiele gewannen und einschließlich des Pokals mit vier Niederlagen in Folge ihrer Form hinterherliefen.

Trotzdem war man gewillt den Negativtrend zu beenden und endlich wieder Punkte einzufahren. Taktisch war man gut auf die Spielweise von Turnsport vorbereitet. Auch das Gegenstoßkonzept der Gäste wurde im Vorfeld nochmal besprochen.

Mit dem Anpfiff dann schien alles vergessen. In den ersten zehn Minuten kassierte man über eben dieses Gegenstoßkonzept drei Tore und auch im Positionsspiel hatte man den Weddingern so gut wie nichts entgegenzusetzen. So sah man sich nach kraftlosen 12 Minuten einem 3:11 Rückstand gegenüber. Ein zwischenzeitlich genommenes Timeout brachte ebenfalls keine Wende.
Fast zwanzig Minuten brauchte die Mannschaft um sich selbst zu motivieren und mit dem entsprechenden Engagement in der Abwehr Ballverluste der Weddinger zu erzwingen. So konnte der Rückstand bis zur Pause zumindest auf fünf Tore zum 9:14 verkürzt werden.

Die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte hatte zwei Aspekte aufgezeigt. Zum einen, dass Turnsport im Angriff nicht mehr viel entgegenzusetzen hatte, wenn man eine konsequente Abwehr dagegenstellte. Und, dass den Hauptprotagonisten der Gäste bereits im ersten Durchgang die Luft ausging.
So war die Marschroute mit deutlich mehr Feuer in der Abwehr Ballgewinne zu erzwingen und daraus dreißig Minuten konsequent Tempo zu machen und dem Gegner keine Verschnaufpausen mehr zu geben.

Bei Anpfiff der zweiten Hälfte sahen die Zuschauer eine völlig ausgewechselte Charlottenburger Mannschaft. Das erste Tor sollte zwar noch den Gästen gehören aber nach einem anschließenden 4:0 Lauf war man wieder auf 14:16 dran und konnte beim 17:17 erstmalig ausgleichen. Beim 20:18 ging der Gastgeber zum ersten Mal in Führung und hatte alles in der Pause Besprochene umgesetzt. Turnsport kam in der zweiten kaum noch zu Abschlüssen. Dafür entschieden die beiden mäßig pfeifenden Schiedsrichterinnen immer wieder auf Strafwurf für die Gäste. Insgesamt zehn.

Bis zum 22:20 acht Minuten vor Schluss hatte die Führung bestand. In der Schlussphase spielten die Gäste dann deutlich kaltschnäuziger. Während Charlottenburg völlig ohne Not die zweite Welle aus 15 Metern abschloss und sich überflüssige Zeitstrafen einhandelte, nutzte die Gastmannschaft die daraus resultierenden Ballgewinne um ihrerseits wieder in Führung zu gehen. 22:24.

Von diesem 0:4 Lauf erholte sich die Mannschaft nicht mehr. Bis zum Endstand von 26:27 konnte immer nur der Anschluss hergestellt werden. Eine zum Ende gespielte Manndeckung brachte ebenfalls nichts mehr ein. 15 Sekunden vor dem Ende konnte zwar der Anschluss erzielt werden. Danach durfte der Weddinger Torwart aber erstmal den Torraum verlassen statt den Ball zu holen. Nachdem dadurch einige Sekunden von der Uhr genommen wurden entschieden die beiden Unparteiischen folgerichtig auf Timeout um den Gästen das Bringen zum Anwurf dann doch noch zu ermöglichen. Warum allerdings nach diesem offensichtlichen Zeitspiel des Gegners nicht sofort der Arm hoch ging sondern im Gegenteil der ballführende Spieler in aller Seelenruhe tippenderweise zum eigenen Tor zurücklaufen konnte ohne das passiv angezeigt wurde, bleibt das Geheimnis der beiden Damen. 15 Sekunden wären noch eine lange Zeit gewesen um den Ball zu erobern. Zumal nur sechs Pässe möglich gewesen wären. Nun denn es ist wie es ist. Das Spiel haben wir in der ersten Hälfte und in der Phase kurz vor dem Ende verloren.

Im nächsten Spiel trifft eure 1. Männer auf die SG OSF III, die bisher eine gute Saison spielen und auf dem zweiten Tabellenplatz stehen. Dem Spiel kann man eine gewisse Brisanz attestieren, spielt doch der CHC-Trainer selbst beim nächsten Gegner.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), Tobias Kaiser (TW), Levent Müller (5/2), David Kupries (4), Johannes Biermann (4), Robert Kurze (3), Benjamin Beck (3), Thomas Böhm (2), Tobias Rosenthal (2), Yasar Amarell (2), Andreas Block (1), Florian Sander, Lars Gratza

Pokalspiel: Z88 – CHC 33-28

Am vergangenen Sonntag ging es zum Pokalspiel bei Zehlendorf 88. Die Zehlendorfer sind in der vergangenen Saison äußerst knapp und unglücklich nach der Relegation abgestiegen.

Für den CHC galt es endlich wieder in die Spur zu finden und ein Erfolgserlebnis zu verbuchen.

In der ersten Hälfte dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen. Der CHC hatte seine obligatorische Torflaute diesmal zu Beginn des Spiels und konnte sein erstes Tor erst in der 9. Minute werfen. Da aber bis dahin die Abwehr mit einem bärenstarken Tobias Kaiser dahinter funktionierte, hatten die Zehlendorfer auch erst drei Tore geworfen. Beide Mannschaften brauchten 15 Minuten um den Angriff richtig zu justieren. Zu diesem Zeitpunkt stand es 5:2 für den Gastgeber und Tore waren bis dahin auf beiden Seiten Mangelware.
Im Anschluss waren beide Mannschaften aufgewacht. Die Gäste konnten beim 6:6 den Ausgleich erzielen und beim 8:10 in Führung gehen. Beim Stand von 12:13 wurde die erste Hälfte abgepfiffen.

Die zweite Hälfte begann mit mehreren Balleroberungen für die Gäste. Die daraus resultierenden Chancen wurden aber auf der Gegenseite vom nun eingewechselten Torhüter reihenweise entschärft. Der Spielverlauf blieb weiter eng. Knackpunkt in der zweiten Hälfte waren zwei Situationen. Von Minute 14:40 bis Minute 17:35 agierte der CHC zum Teil in doppelter Überzahl. Statt sich hier abzusetzen lässt man die Zehlendorfer ganze vier Tore werfen. Spielstand 22:21 für die Süd-Berliner.
Kurz danach müssen die Charlottenburger selbst von Minute 18:02 bis Minute 21:14 eine zum Teil doppelte Unterzahl überstehen welche die Zehlendorfer besser auszunutzen wussten. Spielstand 26:22.

Im Anschluss konnte der Abstand zwar gehalten aber nicht mehr verkürzt werden. In den letzten 5 Minuten setzte man alles auf eine Karte und spielte wiederum in Überzahl eine Manndeckung. Aber wie schon in der doppelten Überzahl ließ man sich von den Zehlendorfern düpieren und der Gastgeber kam zu einfachen Toren. Endstand 33:28

Nun ist man aus dem Pokal ausgeschieden und kann sich auf die Liga konzentrieren. Hier gilt es schnellstmöglich wieder in die Spur zu finden. Bis Weihnachten sollte sich eine Besserung einstellen, wenn man nicht über drastischere Lösungen nachdenken möchte.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW 2/2 7m), Tobias Kaiser (TW), Moritz Schnittger (TW), Krystian Beck (5), David Kupries (4), Jonas Isenburg (4), Robert Kurze (4), Levent Müller (4/2), Andreas Block (3), Florian Sander (1), Benjamin Beck (1), Tobias Rosenthal (1), Yasar Amarell (1)

6.Saisonspiel: CHC – SG FES 23-29

Die SG reiste mit 0:10 Punkten auf dem Konto nach Charlottenburg und auf dem Papier galt der Gastgeber als Favorit. Trotzdem warnte das Trainerteam eindringlich davor den Gegner zu unterschätzen, da dieser deutlich besser ist als es die Tabelle aussagt und auch alle seine Spiele nur relativ knapp verloren hat.

Von Beginn an entwickelte sich dann auch das erwartet enge Spiel. Bis zum 6:6 war die Begegnung völlig ausgeglichen bis die Gäste sich erstmals mit drei Toren absetzen konnten. In der Folge konnten die Charlottenburger immer wieder den Anschluss herstellen aber keine Wende erzielen. Über die Zwischenstände 9:10 und 11:14 ging es mit einem 14:15 Rückstand in die Pause.

Nach der Pause gab es dann wieder den inzwischen obligatorischen Einbruch im Spiel. In kürzester Zeit setzte sich die SG auf 15:19 ab. Dabei bekamen wir in der gesamten zweiten Hälfte Sportsfreund Gogisch im Rückraum nie unter Kontrolle. Am Ende erzielt dieser 11 Tore. Beim 17:19 verkürzte der Gastgeber ein letztes Mal auf zwei Tore bevor sich die Gäste ohne viel Gegenwehr immer weiter absetzen konnte.
Der Angriff der Charlottenburger agierte inzwischen völlig ideen-, hilflos und ängstlich und fand keinen Zugriff mehr aufs Spiel. Immer wieder rannte man sich in der Abwehr fest oder scheiterte am gegnerischen Block.

Nachdem die Gäste wieder auf 17:22 erhöhten war das Spiel entschieden. Der Gastgeber war nicht mehr in der Lage aufzuschließen. Das 21:28 kurz vor Schluss markierte den höchsten Rückstand bevor beim Stand von 23:29 das Spiel abgepfiffen wurde.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), Tobias Kaiser (TW), Moritz Schnittger (TW), Levent Müller (5/2), Benjamin Beck (4), David Kupries (4), Krystian Beck (3), Florian Sander (2), Robert Kurze (2), Tobias Rosenthal (2), Andreas Block (1), Yasar Amarell

5.Saisonspiel: BFC Preussen II – CHC 25-21

Am vergangenen Sonntag spielten wir auswärts beim BFC Preussen II. Nach der Niederlage gegen Pankow sollten nun wieder Punkte verbucht werden. Wir stellten uns jedoch auf ein hartes Spiel ein. Die Duelle der letzten Saisons zeigten, dass wir immer knappe und spannende Spiele gegen Preussen ablieferten.

Jonas, der neu zum Team gestoßen ist, konnte trotz fristgerechter Abgabe der Dokumente leider noch nicht mitspielen, da die Genehmigung seitens des HVBs ausblieb. So entstand ein kleiner Engpass auf der Linksaußenpositon, welche nun nur durch Krystian besetzt war. Die Trainer lösten dies, indem Thommi auf Außen begann und wir so eine spielstarke linke Seiten stellen sollten. Thommi erzielte dann auch unser erstes Tor nach knapp 3 Minuten und verkürzte damit für uns auf 1-2. Das Spiel wurde anschließend durch die Defensivreihen dominiert. Keine Mannschaft konnte sich weiter absetzen und nach 20 Minuten stand es gerade mal 6-6. Danach gelang es uns mehrere Tore hintereinander zu erzielen und wir setzen uns auf 6-9 ab. Doch bis zur Pause gelang es den Gastgebern wieder auf 12-12 auszugleichen.

Die erste Halbzeit verlief gut für uns, jedoch wollten wir uns nicht richtig für die harte Arbeit belohnen. Gerade durch einfaches Stoßen und Rückstoßen öffneten wir in der Abwehr der Preussen zum Teil große Lücken. In der zweiten Halbzeit entstand ein ähnliches Spiel wie in der ersten Hälfte. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Bis zur 50. Minuten war das Spiel komplett offen (Stand: 19-19). Danach verloren wir aber die Konzentration und luden den Gegner durch technische Fehler und mangelhafte Abschlüsse zu leichten Toren. Beim 23-20 drei Minuten vor Ende mussten wir nun versuchen mit schnellen Abschlüssen zu verkürzen. Dies gelang uns aber nicht und der Gegner zog auf 25-20 davon. Den Schlusspunkt setzten wir aber nochmal und trafen zum 25-21 Endstand.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), Tobias Kaiser (TW), Levent Müller (6/3), Robert Kurze (4), Thomas Böhm (4), Benjamin Beck (3), Andreas Block (3), Tobias Rosenthal (1), Krystian Beck, Philipp Heiduk, Florian Sander

Trotz gutem Spiel ging das Spiel leider verloren. Am Freitag gehts dann aber in eigener Halle gegen FES weiter. Dort gilt es an die gute Leistung anzuknüpfen und zwei Punkte zu holen und so den Kontakt zur Tabellenspitze zu halten.

4.Saisonspiel: CHC – Handballfreunde Pankow 21-26

Männer kassiert erste Niederlage

Am vergangenen Freitag waren die Handballfreunde Pankow zu Gast in der Uhlandstraße. Mit den Pankowern erwartete man ein etabliertes eingespieltes Team der Landesliga mit berechtigten Ambitionen auf die oberen Tabellenplätze.

Taktisch hatte man sich in der Woche auf die erwartete offensive Abwehr eingestellt und so gingen die Charlottenburger eigentlich gut eingestellt in das Spiel. In der Spielbesprechung wurde auch nochmal das schnelle Spiel der Gäste angesprochen und eine schnelle Rückwärtsbewegung gefordert.

Der Gastgeber startet mit Anwurf in das Spiel, vergibt den ersten Angriff und man kassiert das erste Gegentor über den kurz vorher angesprochenen Konter der Gäste. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem die Charlottenburger bis zum 4:3 vorlegen konnte. In der Folge übernahmen dann die Pankower die Führung konnten sich ihrerseits aber nicht absetzen. Gegen die offensive Abwehr fand man immer wieder Lösungen sodass die Pankower etwa Mitte der ersten Hälfte auf eine 6:0 Deckung umstellten. Aber auch hier fand die Mannschaft Lösungen und erzielte ihre Tore. Über die Zwischenstände 4:6; 6:7; 8:9; 10:11 ging es mit einem 11:13 Rückstand in die Pause.

In der Pausenbesprechung wurde ein konsequenteres Verschieben in der Abwehr gefordert sowie eine bessere Wurfquote, da der Torhüter der Gäste immer wieder dieselbe Bewegung machte und sich extrem auf den Wurfarm stellte.

Die Mannschaft war allerdings nicht in der Lage dies vernünftig umzusetzen. Bis zum 14:15 blieb es weiter eng. Danach erfolgte ein schwer in Worte zu fassender Blackout seitens des Charlottenburger Angriffs. Das Tor wurde nicht mehr getroffen bzw. wurde sich teils gar nicht mehr getraut zu werfen sondern die Verantwortung an den Nebenspieler übergeben. Zudem war der bis dahin beste Rückraum des Gastgebers, Thomas Böhm, für zehn Minuten mit einer Platzwunde an der Augenbraue außer Gefecht gesetzt. In dieser Phase schafften die Pankower einen 0:7 Lauf zum 14:22 hinzulegen. Beim 15:24 war der höchste Rückstand erreicht und das Spiel entschieden. In der Folge konnte man noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und die Niederlage mit 21:26 schmeichelhafter erscheinen lassen.

Fazit:
Eine Niederlage ist kein Beinbruch und niemand wird erwartet haben, dass man jedes Spiel gewinnt. Die Art und Weise wie sich die Mannschaft allerdings während der Schwächephase und der drohenden Niederlage präsentiert hat stimmt zumindest nachdenklich. Dies wurde allerdings nach dem Spiel bereits erörtert und sollte nun der Geschichte angehören.
Am kommenden Freitag dürfen wir im Pokal die erste Vertretung des VFL Lichtenrade in der Uhlandstraße. begrüßen. In dieser Partie sind wir der Underdog und können völlig befreit aufspielen bevor es danach in die Spielpause geht.

Es spielten:

Mathias Glöe (TW), Moritz Schnitger (TW), Levent Müller (6/1), Thomas Böhm (3), Florian Sander (3), Benjamin Beck (2), Lars Gratza (2), David Kupries (2), Krystian Beck (1), Tobias Rosenthal (1), Alexander Kranold (1), Robert Kurze, Andreas Block, Philipp Heiduk

3.Saisonspiel: SCC – CHC 21-22

Derbysieger

Nach einem hart umkämpften Spiel konnten zwei Punkte aus dem Halemweg entführt werden. Dabei stellte sich der Sport-Club Charlottenburg als der erwartet schwere Gegner dar.

Beide Teams starteten mit viel Tempo in die Partie. Dabei war der Gastgeber, wie vom Trainerteam vorher analysiert, vor allem über Rückraum Links, die Mitte und über den Kreis gefährlich.
Über ein sehr druckvolles Positionsspiel konnte sich der Sport-Club immer wieder Torchancen herausspielen, diese in der Anfangsphase aber nicht im Tor unterbringen.
Im Gegenzug konnten die Gäste schnelle Tore erzielen und gingen mit 1:3 in Führung. In dieser Anfangsphase deutete sich bereits an was über 60 Minuten Bestand haben sollte. Zum einen, dass sich beide Mannschaften nichts schenken würden und mit einer harten Abwehr agierten, zum anderen, dass der Gastgeber in Person von Dennis Fehlhauer einen bärenstarken Torhüter zwischen den Pfosten hatte. Eben dieser sorgte dafür, dass sein Team nicht schon zu Beginn weiter ins Hintertreffen geriet und vereitelte etliche gute Wurfchancen der Gäste. So konnte der SCC beim 4:4 den Ausgleich wiederherstellen.
In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem der CHC immer wieder vorlegen sich aber nie nennenswert absetzen konnte (4:7, 7:7, 7:8, 8:9, 9:11).

Um die 20. Minute herum musste der Sport-Club dann einen Doppelschlag verkraften. Zum einen verletzte sich Rückraumspieler Thomas Plan am Fuß und kehrte nur noch für die Strafwürfe aufs Spielfeld zurück (gute Besserung an dieser Stelle) und zum anderen musste Max Schmidtberg mit einer direkten Roten Karte das Spielfeld verlassen.
Wer dachte, dass die Gastgeber geschockt reagieren würden sah sich getäuscht. Die Mannschaft um Spielmacher Danilo Franzen kämpfte nun noch erbitterter um jeden Meter und konnte quasi mit dem Pausenpfiff die erste Führung erzielen. 12:11

In der zweiten Hälfte konnte der geneigte Zuschauer dann einen ähnlichen Spielverlauf mit vertauschten Rollen beobachten. War es in der ersten Hälfte der CHC, der eine schnelle Führung herauswerfen konnte, war es diesmal der SCC, der sich schnell auf 14:11 absetzen konnte und die Gäste mussten darum kämpfen nicht den Anschluss zu verlieren. Über die Zwischenstände 14:13, 17:14 steht es in Minute 48:51 19:16 für den Sport-Club und der CHC nimmt seine Auszeit.

Die Mannschaft nochmal auf die Schlussphase eingestellt, auf Rückraum Links mit Johannes Biermann einen frischen Mann gebracht und in Minute 50:03 steht es 19:19 und der Trainer des Gastgebers sieht sich seinerseits gezwungen seine Auszeit zu nehmen.
Das nächste Tor gehörte dem SCC 20:19, beim 20:20 konnte wieder ausgeglichen werden. Fünf Minuten vor dem Ende musste Danilo Franzen wegen der dritten Zeitstrafe ebenfalls das Spielfeld verlassen und dem Sport-Club fehlte für die letzten Minuten ihr torgefährlichster Spieler.
Beim 20:21 ging der CHC zum ersten Mal seit dem Pausenpfiff in Führung welche wiederum ausgeglichen werden konnte. Ca. 40 Sekunden vor dem Ende konnten die Gäste abermals die Führung erzielen und der Sport-Club hatte noch genug Zeit ein Unentschieden zu erzielen. Allerdings entschied der Schiedsrichter kurz vor dem Ende auf Stürmerfoul. Die letzten zehn Sekunden wurden in Manndeckung heruntergespielt und der dritte Sieg im dritten Spiel war erreicht. 21:22

Fazit:
Dieses Spiel hatte im Grunde keinen Sieger verdient. Die Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, kämpften um jeden Meter, hatten sich mit zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen auseinanderzusetzen und mit Fehlwürfen zu kämpfen. Auf Seiten des CHC immerhin allein sechs vergebene Strafwürfe.

Im nächsten Spiel trifft man nun auf die große Unbekannte, die Handballfreunde aus Pankow. Die Pankower haben bisher erst ein Spiel bestritten und konnten dieses knapp für sich entscheiden.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), David Kupries (4/1), Robert Kurze (3), Thomas Böhm (3), Levent Müller (3/3), Johannes Biermann (3), Lars Gratza (2), Florian Sander (1), Tobias Rosenthal (1), Alexander Kranold (1), Daniel Lütgehetmann (1), Yasar Amarell, Benjamin Beck, Krystian Beck

2.Saisonspiel: CHC – TSV Rudow II 28-17

Die nächsten zwei Punkte eingefahren

Im ersten Heimspiel der Saison wurden die Gäste aus Rudow deutlich mit 28:17 bezwungen. Allerdings zeigte das Spiel erneut, dass es im Angriff der Charlottenburger noch nicht rund läuft.

Wie schon gegen Prenzlauer Berg fünf Tage zuvor gingen die Gastgeber von Beginn an in Führung und konnten sich auf 5:1 absetzen. Danach brachte aber eine Vielzahl an individuellen Fehlern, welche sich durch das gesamte Spiel ziehen sollten, die Gäste wieder auf 5:4 heran.
Einzig der wieder guten Deckung und einem starken Mathias Glöe im Tor war es zu verdanken, dass die Rudower in dieser Phase nicht in Führung gehen konnten und der CHC sich trotz einiger Unterzahlsituationen wieder auf 9:6 absetzen konnte. Mit der Hereinnahme von Thomas Böhm auf der Mitte und David Kupries auf Rückraum links wurde das Angriffsspiel nun auch wieder druckvoller sodass das Ergebnis in der Folge weiter auf 13:7 erhöht werden konnte.
Beim Stand von 15:10 drei Minuten vor der Pause und einer weiteren Zeitstrafe für die Charlottenburger war keine Mannschaft in der Lage ein weiteres Tor zu werfen und zeigte sehr deutlich die Probleme beider Teams auf.

Halbzeit: 15:10

In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber in der Abwehr nochmal eine Schippe drauflegen, Problemkind blieb aber weiter der Angriff. 20 Minuten vor dem Ende konnten sich die Charlottenburger beim 23:13 dennoch ein komfortables 10 Tore Polster erspielen. In den letzten zehn Spielminuten geschah nichts Nennenswertes mehr und beim 28:17 wurde das Spiel abgepfiffen.

Fazit:
Der erneut hohe Sieg sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Angriff vieles noch nicht funktioniert. Sowohl Prenzlauer Berg als auch Rudow werden am Ende der Saison wohl er im unteren Drittel der Tabelle zu finden sein und waren bislang keine Gradmesser. Die Abwehr kann sich da schon eher sehen lassen. Von den 17 Toren der Rudower resultierten sechs aus zumindest fragwürdigen Strafwürfen (insgesamt Rudow 7, CHC 0) und zwei aus Fehlpässen am eigenen Sechser. Damit bleiben noch neun Tore aus dem Spiel heraus.

Nächsten Samstag geht es im Derby gegen den SCC. Hier erwartet die Mannschaft ein deutlich stärkerer Gegner, der vor allem individuell und athletisch einiges mehr zu bieten hat.

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), David Kupries (5), Benjamin Beck (3), Andreas Block (3), Thomas Böhm (3), Levent Müller (3), Florian Sander (3), Fabian Müller (3), Tobias Rosenthal (2), Robert Kurze (1), Krystian Beck (1), Lars Gratza (1), Alexander Kranold, Johannes Biermann

Strafwürfe: CHC 0 – Rudow 7

Zeitstrafen: CHC 5 – Rudow 1

Rote Karte: CHC – Krystian Beck, stoßen von hinten im
Gegenstoß

1.Saisonspiel: Rotation Prenzlauerberg II – CHC 19-31

Erfolgreicher Saisonauftakt

Die 1. Männer des CHC fährt einen ungefährdeten 19:31 Auswärtssieg bei der SG Rotation Prenzlauer Berg II ein und setzt sich vorrübergehend an die Tabellenspitze.
Nach dem unglücklichen Abstieg aus der Verbandsliga und insgesamt sieben Abgängen galt der Fokus in der Vorbereitung der spielerischen Neufindung innerhalb des Teams. Neben vier zu integrierenden Neuzugängen mussten vor allem auch Spieler mehr Verantwortung übernehmen, die in der vergangenen Saison noch eher im Hintergrund agierten.
Dabei gestaltete sich die Vorbereitung teilweise schwierig. Konnte das Trainerteam im Athletikteil noch die ganze Mannschaft begrüßen, musste man im taktischen Teil und in den Trainingsspielen teilweise mit einem Minikader auskommen. Somit wusste man vor dem Spiel nicht wirklich wo man sich spielerisch einzuordnen hatte.
Gegen den Aufsteiger aus der Stadtliga war die Zielsetzung aus einer sicheren Abwehr leichte Tore über den Gegenstoß zu erzielen, da sowohl der Hallenboden als auch das Spielgerät sehr zu wünschen übrigließen. Dieses Vorhaben konnte über 60 Minuten auch teilweise gut umgesetzt werden.
Nach acht gespielten Minuten konnten sich die Charlottenburger auf 1:5 absetzen. Zu diesem Zeitpunkt stand die Abwehr der Gäste allerdings noch nicht sattelfest. Der Grund für die frühe Führung lag er in dem Umstand, dass die Gastgeber noch mit einer gewissen Nervosität zu kämpfen hatten und durch einige technische Fehler zu Gegenstößen einluden. Danach pendelte sich das Spiel beim Abstand von vier bis fünf Toren ein. In der Abwehr lief es weiterhin nicht rund und oft kam man den entscheidenden Schritt zu spät sodass fünf der zehn Gegentore aus Strafwürfen resultierten. Im Gegenzug kam der CHC weiter über Gegenstöße zum Torerfolg. Hier tat sich unser jüngster im Team, Krystian Beck, hervor, der in seinem ersten Spiel für die 1. Männer am Ende auch gleich die meisten Feldtore warf.
Bis zur Pause konnte man die Führung noch leicht ausbauen und mit 10:16 ging es in die Kabine.

Das erwartete Aufbäumen der Prenzlberger blieb in der zweiten Hälfte aus und mit zwei Toren zu Beginn schraubten die Charlottenburger die Führung auf 10:18 in die Höhe. Im Positionsspiel wurden jetzt bessere Chancen herausgespielt und auch die Abwehr samt Torwart konnte sich steigern sodass nach 43 gespielten Minuten ein 12:24 auf der Anzeigetafel prangte.
Auf Seiten der Charlottenburger wurde in der letzten viertel Stunde noch ein wenig experimentiert und mit einer doch recht uneingespielten Aufstellung gespielt. Der Gastgeber kam in dieser Zeit häufig vom Kreis zu Torabschlüssen, konnte den Abstand aber nicht mehr verkürzen.
Nach sehr fair geführten 60 Minuten stand der CHC als Sieger mit 19:31 fest.

Fazit:
Ohne Rotation zu Nahe zu treten war der Gegner in seiner derzeitigen Verfassung kein wirklicher Gradmesser. Auf Seiten der Gäste hat bei weitem noch nicht alles funktioniert und es ist noch eine Menge Luft nach oben. Aber für das Selbstvertrauen und um die Nervosität einer beginnenden Saison abzulegen war es genau das richtige Spiel. Zudem konnten sich alle Spieler in die Torschützenliste eintragen

Es spielten:
Mathias Glöe (TW), Levent Müller (8/6), Krystian Beck (6), Robert Kurze (3), Johannes Biermann (3), David Kupries (2), Florian Sander (2), Andreas Block (2), Tobias Rosenthal (1), Thomas Böhm (1), Benjamin Beck (1), Philipp Heiduk (1), Daniel Lütgehetmann (1)

Die neue Saison 2017/2018 – Trainerwechsel, Zu- und Abgänge und neue Liga

Wie der ein oder andere vielleicht schon weiß, befinden wir uns schon fleißig in den Vorbereitungen auf die Saison 17/18. Wir haben ein paar schlechte und ein paar gute Nachrichten zu berichten.

Wie bereits in der letzten Saison berichtet hat uns mit Felix S. unser Trainer verlassen. Dies ist nicht auf die Leistungen des Teams zurückzuführen, sondern war eine Entscheidung des Trainers. Hier nochmals vielen Dank für das große Engagement. Damit kommen wir auch gleich zur zweiten schlechten Nachricht. Trotz durchaus guten Leistungen in Verbandsliga geht es nach einem Jahr wieder zurück in die Landesliga. Aufgrund der komplizierten Absteigerregelungen hat es uns, wie bereits am Ende der Saison zu erwarten war, erwischt. Desweiteren haben uns bereits bzw. werden uns noch Spieler verlassen. Dazu zählen Markus (wechselt zum VfL Tegel) und Felix W. (wechselt zu OSF), die sich in der Ostsee-Spreeliga versuchen wollen. Damit verlassen uns leider unsere beiden Außen. Aus beruflichen Gründen werden uns noch Rainer und Daniel verlassen, die beide ins Ausland gehen und David E., der seine Masterarbeit nicht in Berlin schreibt. Allen Abgängen ein großes Dankeschön und viel Erfolg.

Nun kommen wir aber zum Positiven. Unser Co-Trainer Jörg hat sich dazu entschlossen uns als Chefcoach in die neue Saison zu begleiten. Dazu übernimmt unser Kapitän der letzten Saison Vinne den Posten des Co-Trainers. In den ersten Wochen durften wir uns nun schon an das neue Trainerteam gewöhnen und freuen uns auf neue Anregungen und Tipps. Auch bei den Zugängen hat sich was getan. Mit Robert und Clemens stießen zwei Linkshänder zur Mannschaft dazu, welche vorrangig auf der Rechtsaußen spielen sollen und so die Abgänge kompensieren sollen. Auf der anderen Außenposition wurde Krystian aus der 2. Mannschaft hochgezogen. Der Kern der Mannschaft ist so zusammengeblieben und wir hoffen die Neuankömmlinge schnell zu integrieren. Alles im allem steht uns eine gute Mannschaft für die Aufgaben in der Landesliga zur Verfügung.

Auch handballerisch waren wir in der Vorbereitung schon unterwegs. Ein Trainingsspiel gegen OSL-Absteiger BSV92 wurde mit ordentlicher Leistung gespielt. Natürlich muss noch an vielen Stellen geschraubt und gedreht werden, aber für das erste Spiel lief es durchaus positiv. Da die 2. Mannschaft in die Relegation musst (und diese gemeistert hat! Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt) konnten wir nicht am alljährlichen Gorch-Fock-Cup teilnehmen. Jedoch stellten wir mit Benni und Levent zwei Spieler aus unseren Reihen, welche als Kleistpark Rangers, einem Mix aus Spielern von OSF, Blau-Weiß und CHC antraten. Zudem spielte unser neuer Trainer Jörg mit. Die Vorrunde konnte als Gruppenerster abgeschlossen werden (5 Siege, 1 Unentschieden). Am zweiten Turniertag mogelte man sich aufgrund des um ein Tor besseren Tordifferenz durch die Zwischenrunde (1 Unentschieden, 2 Niederlagen). In der Endrunde war dann nichts mehr zu holen. Im Spiel um Platz 5 wurde dann aber nochmals gewonnen und man konnte somit einen guten 5. Platz erspielen.

Unsere Gegner in der neuen Saison:
TSV Rudow II
BFC Preussen II
SG FES
SCC
Handballfreunde Pankow
Rotation Prenzlauerberg II
Turnsport 11
Ajax/Altglienicke
SG OSF III
VfL Tegel II
TuS Hellersdorf II

Der aktuelle Kader der nächsten Saison:
Jörg (Trainer)
Vinne (Co-Trainer)
Alex (Kreisläufer)
Andreas (Kreisläufer)
Benni (Halbrechts)
David K. (Halblinks)
Fabs (Halbrechts)
Flo (Rechtsaußen)
Krystian (Linksaußen)
Levent (Mitte)
Matze (Torwart)
Motze (Torwart)
Pipo (Kreisläufer)
Robert (Rechtsaußen)
Thommi (Mitte)
Till (Linksaußen)
Tobi (Halblinks)
Yasar (Kreisläufer)

Wir starten mit einem Auswärtsspiel bei Rotation Prenzlauerberg, das erste Heimspiel geht gegen den TSV Rudow II.