Die letzten Spieltage der Hinrunde

Es wurde ein wenig ruhiger um die männliche D. Hier eine kleine Zusammenfassung der letzten Spieltage:

Die D2 musste sich in den letzten beiden Spielen leider geschlagen geben. Ohne Hilfe aus der D1 hatte man in beiden Spielen keine Chance. Aus diesem Grund haben wir Trainer uns entschieden mit der Mannschaft in die Bezirksliga runter zu gehen. Wir hoffen, dass die Spieler aus der D2 somit mehr Erfolgserlebnisse feiern können.

Bei der D1 ging es um einiges turbulenter zu. Nach dem überraschenden Sieg gegen Rudow standen auf einmal 3 Mannschaft punktgleich in der Landesliga. Bei zwei ausstehenden Ligaspielen wollten wir unbedingt unsere Hausaufgaben machen und uns in den letzten beiden Saisonspielen keine Blöße geben. Dies gelang uns auch sehr eindrucksvoll. Wir holten 2 Kantersiege, aber auch Eintracht und Rudow ließen nichts anbrennen. So waren am Ende der Landesliga Hinrunde drei Mannschaften Punktgleich an der Spitze.

Pokalspiel Narva

Nach dem Ende der Hinrunde erwartete uns noch das Pokalspiel gegen Narva. Wir erwarteten ein sehr starker Gegner, der uns keinesfalls unterschätzen wird, da wir mit einigen überraschenden Erfolgen gegen Spandau und Rudow bereits auf uns aufmerksam machten.

Dies sah man dann auch im Spiel. Zu keiner Zeit hätte man in das Spiel gefunden und Narva erzielte Tor um Tor. Nur in einigen Momenten konnten wir unsere Klasse zeigen. Narva zeigte uns jedoch deutlich unsere Grenzen auf und ihre sportliche Performance war beeindruckend. Am Ende stand ein 18:38 auf der Anzeigetafel, jedoch schlugen wir uns deutlich besser als das Ergebnis es zeigt.

Eine Woche später kam es dann zum Entscheidungsturnier in Füchse Town. Zwei der der drei punktgleichen Mannschaften würde in die Verbandsliga aufsteigen.

Das erste Spiel fand zwischen Rudow und Eintracht statt. Dieses Duell entschied Eintracht mit drei Toren Unterschied für sich mit einem 19:16.

Nun waren wir gegen Eintracht gefragt. Und der Anfang war einfach nur unglaublich. Auch im Wissen, dass Eintracht nur 15 Minuten Pause bekam, wollten wir auf die Tempodrüse drücken und uns absetzen. Dies gelang uns in den ersten zehn Minuten sensationell. Wir schafften es uns mit sieben Toren abzusetzen, womit wahrscheinlich keiner gerechnet hatte. Das waren definitiv die besten zehn Minuten, die wir in der bisherigen Saison gespielt hatten! Dann ruhten wir uns etwas auf diesem Vorsprung aus und durch einfache Fehler kam Eintracht zurück ins Spiel. In der zweiten Halbzeit sollte bei uns noch weniger klappen. Nach und nach holte Eintracht auf und wir konnten uns durch viele 7- Meter im Spiel halten. Eine Sekunde vor Schluss bekamen wir wieder einen 7-Meter und gewannen dadurch mit 24:23.

Keine 15 Minuten später ging es schon im letzten Spiel gegen Rudow. Dies merkte man uns leider auch sehr an. Genauso wie wir gegen Eintracht auf Tempo spielen wollten, so machte es nun auch Rudow und ging schnell mit 3 Toren in Führung. Wir versuchten zwar alles und kämpften, jedoch war Rudow sehr gut auf unser Spiel eingestellt.

Mit sieben Toren Rückstand ging es in die Pause und davon sollten wir uns auch nicht mehr erholen. Am Ende haben wir mit 24:16 verloren. Alle drei Mannschaften waren wieder punktgleich. Diesmal zählte aber die Tordifferenz und wir haben somit den Aufstieg nicht geschafft. Hier muss man einfach sagen, dass uns die Breite im Kader fehlt und wir es letztlich nicht geschafft haben in zwei Spielen unsere beste Leistung zu zeigen.

Fazit:

Auch wenn es am Ende ganz knapp nicht reichen sollte, sind wir Trainer unglaublich stolz auf die Leistung der Jungs. Die wenigsten hätten erwartet, dass wir Eintracht und Rudow so Paroli bieten können. Und auch die Ergebnisse zeigen es. Wenn man sowohl in der Landesliga Hinrunde als auch im Entscheidungsturnier es so eng gestaltet, dass am Ende die Tordifferenz es ausmacht, so können wir mit viel Selbstbewusstsein in die Landesliga-Rückrunde gehen.

Im neuen Jahr wollen wir dann wieder unseren besten Handball zeigen und dann sehen wir, was am Ende der Saison dabei herauskommt.

Viele Grüße

Johnny und Micha